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Neukölln ist offen, solidarisch und bunt!

Das haben wir vom 14.-16. Juli 2017 gemeinsam mit etwa 80 Akteuren in Neukölln auf über 100 Veranstaltungen gezeigt. Bei dem Festival „Offenes Neukölln“ gab es ein buntes Programm, vom Straßenfest bis zur politischen Diskussion, von Kunst-Performances bis zum interkulturellen Frühstück, vom postkolonialen Stadtrundgang bis zum großen „Wir-schaffen-das“-Brettspiel.

Vom Landwehrkanal bis Rudow, vom Hermannplatz bis zur Hufeisensiedlung hat sich sich Neukölln pulsierend, fröhlich, antirassistisch und kämpferisch gezeigt. Und so wird es auch 2018 sein: Im Juni wird sich Neukölln erneut von seiner besten Seite zeigen, die Vorbereitungen laufen schon – wir freuen uns über eure Unterstützung!

Warum machen wir das?

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 800 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte gezählt. Bei uns in Neukölln gibt es seit etwa einem Jahr vermehrt rechtsradikale Übergriffe: Autos werden angezündet, Menschen bedroht. In Berlin und anderswo in Deutschland werden mit rassistischen Positionen Sitze in Parlamenten gewonnen.

Wir wollen uns das nicht bieten lassen und zeigen, dass Neukölln zusammenhält! Neukölln ist kein Ort des Hasses, sondern gemeinsamer Lebensraum für Menschen aus mehr als 150 Ländern. Neukölln ist Halal-Fleisch und billiges Bier gleichzeitig, ein buntes Gedränge verschiedenster Menschen und Sprachen.

Mehr Hintergründe zu der Terrorserie gibt es bei Deutschlandfunk Kultur.

Wer steckt dahinter?

Das Festival wird ehrenamtlich vom Bündnis Neukölln organisiert, einem Zusammenschluss verschiedener Organisationen, Initiativen, Gewerkschaften, Parteien, Religionsgemeinschaften und vieler Einzelpersonen. Mehr über uns.

 

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Aus dem Programm:

Samstag 15. 7. 18:00 Uhr
Filme zum Thema Flucht: Mediterranea (OF mit engl. UT) Eintritt: 5€